Schlatterblog Stuff by schlatterboy

29Jan/123

Kein Alkohol ist auch eine Lösung

Mittlerweile ist der Kater vom Neujahrstag wohl wieder vergessen, die guten Vorsätze natürlich alle in die Tat umgesetzt und die nächste Party steht auf dem Programm. Ich habe lange überlegt ob ich über das Thema schreiben soll, da endlos Diskussionen nahezu vorprogrammiert sind, aber ich finde es sehr treffend den ersten Artikel des Jahres dem Thema zu widmen, mit dem die Meisten das neue Jahr wahrscheinlich ordentlich begossen haben werden.

Alkohol ist allgegenwärtig, egal ob auf Partys mit Freunden, im Kreise der Familie, als Werbung im Fernsehen oder sonst irgendwo, es ist ein Thema um das man nicht herum kommt. Ich weiß nicht genau, wann ich beschlossen habe keinen Alkohol mehr zu trinken, aber nein, ich habe nicht betrunken jemanden überfahren, habe mich in der Öffentlichkeit entblößt oder sonst irgendetwas unentschuldbares getan, zumindest nicht soweit ich mich erinnern kann. Kurzum es ist auf kein spezielles Ereignis zurückzuführen, ich habe einfach beschlossen, das Leben zeitweise aus einer anderen, eventuell klareren Perspektive zu sehen. Diese Entscheidung habe ich weder aus einem Gesundheitswahn heraus, noch aus sonst irgendwelchen religiösen oder sonstwas für Überzeugungen getroffen, einfach nur weil mir Alkohol meist nicht besonders schmeckte und ich keine Lust mehr auf einen Kater am Morgen hatte.

Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Entschluss solch zahlreiche Diskussionen mit sich führen würde, wie er es tat. Anfangs antwortete ich auf die, oft mit Überraschung in der Stimme vorgetragene, Frage, warum ich denn heute gar nichts trank damit, das ich noch fahren müsste. Doch diese scheinbar logische Erklärung hielt viele nicht davon ab weiter zu fragen, bist du mit dem Auto da, ging der Standarddialog dann weiter, dies beantwortete ich meist wahrheitsgemäß mit, nein ich bin mit dem Rad, was zur totalen Verwirrung beitrug und je nach Bekanntheitsgrad des Fragenden zu einem schnellen Abschied oder abendfüllenden Diskussionen führte. Für mich war es eigentlich kein so großes Ding nicht zu trinken, groß machten die Sache nur die Anderen, das grenzenlose Unverständnis auf das ich oft stieß, führte dazu, dass ich immer mehr aus Prinzip nichts trank. Es bringt mich sicherlich nicht um, einen Begrüßungssekt, Verdauungsschnaps oder einen Wein am Abend zu trinken, aber ich möchte einfach nicht und ich finde, das sollte man einfach respektieren, ich verbiete ja schließlich auch keinem Alkohol zu trinken.

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist ja der, das man ohne Alkohol keinen Spaß haben kann, nicht auf Partys geht, spätestens 22:00 allein im Bett liegt und sowieso ein totaler Langweiler ist, doch dem ist nicht so. Es hat Vorteile bei klarem Verstand zu bleiben und es ist mitunter sehr witzig sich nüchtern mit der Betrunkenheit der Anderen auseinanderzusetzen, man kann sich auch so mit Freunden treffen und man kann auch ohne so einen Kater haben, sind einige Symptome doch allein auf den Schlafentzug der durchzechten Nacht zurückzuführen. Ich kann also alle beruhigen, ja es gibt auch ohne Alkohol ein Leben, wer hätte das gedacht? Ja sogar eins, das sich durchaus lohnt, man hat auch weniger Monat am Ende es Geldes über, weil die zwei Bier von gestern Abend eben keine 50€ kosteten. Doch mir geht es hier nicht darum irgendjemanden zu bekehren, da fehlt mir einfach das christliche Sendungsbewusstsein für, ich wollte das nur einfach mal schriftlich festgehalten haben.

Einen Bericht, mit dem ich zwar nicht in so vielen Punkte übereinstimme, der aber ein paar interessante Punkte aufzeigt und gut zu lesen ist, wie sich das so ohne Alkohol anfühlen kann, gibt Tillmann Allmer in diesem Blogbeitrag, welcher ein größeres Medienecho erfuhr, was er im folgenden Blogbeitrag gut zusammenfasste.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich der Auffassung bin, dass jeder sein Leben so leben kann, wie er das gerne will, dass jeder Mensch tun, lassen und denken kann was er möchte, solange er dabei keinem anderen schadet. Man muss nicht toll finden, wie andere Leute leben, aber man sollte es wenn schon nicht respektieren, zumindest tolerieren, ein bisschen mehr Toleranz würde uns allen gut tun.

Quellen: Bild von mokolabs

16Jul/091

23.148.855.308.184.500 Dollar

... für eine Schachtel Zigaretten. Diesen Betrag hat Visa von John Muszynski eingefordert. Das das nicht mit rechten Dingen zugeht konnte er sich sicher denken, aber der Schock saß trotzdem tief und erst in einem zweistündigen Telefongespräch ließ sich der Fehler, ein simpler Programmierfehler, herausfinden. Visa zeigte sich äußerst großzügig und strich die Summe sowie die Überziehungsgebühren, die im Vergleich zu den 23 Billiarden mit 15 Dollar kaum ins Gewicht fallen. Der 22-Jährige machte sich im Übrigen schon Sorgen um seine Kinder "Über Generationen wären alle blank gewesen", meinte er laut CNN.

Tags: , , veröffentlicht unter: Leben weiterlesen