Heute ist es nun soweit, der letzte der 30 Tage ist angebrochen. Wer hätte gedacht, das ich es nahezu unterbrechungsfrei schaffe jeden Tag einem Film zu widmen, aber die große Zeit der Reminiszenz ist erst morgen, vielleicht schaut ihr dann ja nochmal vorbei. Also zum Thema, in den letzten Tage habt ihr ja schon einen kleinen Einblick in meine Filmvorlieben erhalten, sodass es heute nicht wirklich viel neues gibt, aber lasst euch überraschen. Hier sind nun die Filme die ich wirklich liebe.
Da wären zum einen “Der Blutige Pfad Gottes”, der mit fabelhaften Wortwitz, guter Action und einem genialen Willem Dafoe punktete, “Brügge sehen und sterben” der von einem ähnlichen Kaliber war, wenn auch weitaus schwarzer vom Humor, trauriger, lustiger und abgedrehter, man denke nur an die geniale Schlussszene, noch ein Film wäre “Bube, Dame, König, Gras” oder “Kiss Kiss Bang Bang”, allesamt vergleichbar mit “Pulp Fiction”, sehr gute Actionfilme mit viel Witz und etwas unkonventionell. Leider hat keiner dieser Filme gewonnen, was sehr schade ist, aber nun auch nicht mehr zu ändern ist. Außerdem wären da natürlich noch der geniale erste Teil von “Matrix”, sowie die Comicverfilmungen “The Dark Knight” und “V wie Vendetta”, da möchte ich eigentlich keinen herausheben, allesamt mehr als nur sehenswert, wie übrigens alle heute erwähnten Filme.
Desweiteren gibt es da noch “Before Sunrise” und “Before Sunset” die einfach wunderbar authentisch mit Ethan Hawke und July Delpy daherkommen und mit ihrer Einfachheit punkten, die Liebesgeschichte mutet an als wäre sie direkt aus dem Leben der zwei entsprungen, “500 Days of Summer” ist der etwas jugendlichere Filme zu selben Thematik, der nicht ganz so schlicht ist und etwas mehr mit filmischen Mitteln spielt, aber auch nicht zu verachten war, etwas kitschiger geht es mit “Tatsächlich Liebe” zu, aber auch das braucht man ab und zu. Nicht ganz so kitschige, aber sehr ruhige Töne schlägt “Lost in Translation” an, das vorallem durch Scarlett Johansson bezauberte und wunderbar das Thema Einsamkeit behandelt.
Dann gibt es natürlich noch die Klassiker rund um “Butch Cassidy und Sundance Kid”, ein unvergesslicher Film der die wunderbare Leichtigkeit des Seins vermittelt auch wenn er unsagbar traurig endet, aber so werden Legenden geboren, andere Klassiker wären z.B. “Casablanca”, in dem Humphrey Bogart erklärt er sei Trinker und damit Weltbürger oder auch “Schindlers Liste”, das sehr stimmig eins der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte behandelt.
Nicht zu vergessen die hervorragenden Animationsfilme “Findet Nemo”, “Wall-E” und “Die Rotkäppchenverschwörung” die alle wesentlich mehr als süße Kinderfilme sind und fabelhaft der Menschheit einen Spiegel vorhalten, auch wenn das manche einfach nicht sehen wollen.
Und so viele andere großartige Filme wie “Arlington Road”, der das Thema Terrorismus gut aufgreift ohne es amerikatypisch zu heroisieren, “Lammbock” und “Das Experiment” beide mit dem herausragenden Moritz Bleibtreu, “Schwerkraft” mit Jürgen Vogel, “Knocking on Heavens Door”, “Equilibrium”, “Memento”, “Das Letzte Stück Himmel” und wie sie nicht alle heißen. Ich könnte hier noch Seiten füllen, doch mein absoluter Lieblingsfilm an den bis heute kein anderer Film herangekommen ist ist:
