Tag 22 – Lieblingsdokumentarfilm
Ich oute mich jetzt hier mal als nicht-so-gerne-Doku-Gucker und dem entsprechend wird die Auswahl heute weder von besonderer Qualität noch von übermäßiger Quantität strotzen. Ich hasse das Gefühl nach Dokumentationen so hilflos der ganzen Ungerechtigkeit der Welt gegenüber zu sein, dementsprechend gebe ich mich nicht so oft dem Genuss von Dokumentationen hin und bin bei den Dokfilmtagen auch meist eher enttäuscht, sollte ich denn mal hingehen.
Da gibt es natürlich Michael Moore mit seinen geliebten George W. Bush und dem gesamten amerikanischen Volk, der nicht nur in Kapitalismus die Missstände (wird das wirklich mit drei S geschrieben, unglaublich) diesen ach so tollen Lands aufdeckt. Dann noch Home und Eine Unbequeme Wahrheit und sonst kann ich mich nicht an besonders viele Dokumentationen erinnern, vielleicht noch an Black Box BRD aber sonst sieht das bei mir eher mau aus. Aber eine habe ich noch und die war wirklich gut:
Tag 21 – Lieblingsactionfilm

Heute geht es also um die besten Actionfilme, mit rasender Action, vielen Explosionen, einem starken Helden, einer Femme Fatale und was noch so dazugehört. Den meisten ist die Story dann wohl egal, Hauptsache die Specialeffects sehen gut aus, aber wenn auch noch die Story stimmt und nicht die Action im Vordergrund steht, sondern einen guten Rahmen für die Handlung bildet, finde ich das um so besser. Hier ein paar gelungene Beispiele: "The Dark Knight" war ein wirklich überragender und sehr atmosphärischer Actionfilm mit einem wirklich genial aufspielenden Heath Ledger, "Matrix" (Teil 1) war mindestens ebenso genial, nicht nur wegen dem epochalem Schluss, auch "Equilibrium" hatte definitv seine Höhen oder auch "Der Blutige Pfad Gottes" mit einem überragenden Willem Dafoe, ebenso wie "Mr. & Mrs. Smith", wobei der wesentlich flacher als die erstgenannten ist und mehr eine Parodie ist. Dann wären da noch Shoot em up, Three Kings, Fight Club, Avatar, Minority Report, Ronin, Heat, Die Bourne Identität, The Rock, der erste Terminator Teil, Wanted, Stirb Langsam 2 und und und, die Liste ist schon etwas länger, aber der wohl beste, weil auch tiefgründigste Actionfilm ist:
Tag 20 – Lieblingsfilm deines Lieblingsschauspielers
Erstmal muss man klären, wer denn überhaupt mein Lieblingsschauspieler ist und davor werde ich mich drücken, weil es bei mir einfach keinen gibt der mir so außergewöhnlich gut gefällt, das da kein anderer ran kommen würde und dann auch noch meinen Lieblingsfilm des Schauspielers wählen, gut.
Da gibt es natürlich, Ethan Hawke, der in Before Sunrise und Sunset wirklich authentisch spielt, in Trainig Day auch nicht zu verachten war, aber vor allem in Hamlet und Gattaca wirklich brilliert hat. Moritz Bleibtreu, der in Lammbock, Das Experiment und Knocking on Heavens Door wirklich grandios aufspielte. Jeff Bridges, der u.a.in Arlington Road sowie the Door in the Floor überzeugte. Robert Downey Jr. der nicht nur in Kiss Kiss Bang Bang eine gute Figur macht, außerdem wären da noch Jürgen Vogel in Die Welle, Johnny Depp in Wenn Träume fliegen lernen oder Hugh Grant in About a Boy. Leider hat Hugh Jackman, außer vielleicht Prestige, keine guten Filme, sonst wäre auch er ein heißer Kandiat, vorallem mit seinem grandiosen Auftritt bei den Oscars 2009, das mit zu dem Besten gehört, was ich je bei den Oscars gesehen habe.
Bei den Frauen sieht es etwas dürftiger aus, da wären es Natalie Portman in V wie Vendetta oder Garden State, Scarlett Johansson in Vicky Christina Barcelona, aber vor allem in Lost in Translation, da sie dort einfach so natürlich ist, Nora Tschirner in Das letzte Stück Himmel oder Kebab Connection.
Und die Sieger sind:
Tag 19 – Lieblingsliteraturverfilmung
Das die Kunst einer guten Literaturverfilmung nicht so einfach ist, haben wir ja letztens schon geklärt. Deswegen fallen mir auch gar nicht so viele Literaturverfilmungen ein, bei denen ich das Buch oder Comic gelesen hab, beziehungsweise das Spiel gespielt habe. Dementsprechend werde ich auch auf Filme zurückgreifen müssen, bei denen ich nichts von der literarischen Vorlage kenne und die es so wesentlich leichter haben mir zu gefallen. Bei denen die ich vorher schon kannte, fallen mir z.B. "Der Vorleser" ein, ein wirklich grandioses Buch, das auch eine gute Verfilmung war, ohne aber wirklich zu brillieren, "Hamlet", mit Ethan Hawke, war mit Abstand die beste "Hamlet" Verfilmung, "Gottes Werk und Teufelsbeitrag" war ein bewegender, "Die Firma" war auch gut, mit "Harry Potter" und "Herr der Ringe" konnte ich um ehrlich zu sein nicht allzu viel anfangen, wobei sie mitunter schön anzusehen waren, "Hitman" oder "Max Payne" waren erstaunlich gute Computerspielverfilmungen, die sich durchaus anzugucken lohnen, auch ohne das Spiel gespielt zu haben, ebenso wie "Wanted", "V wie Vendetta" oder "The Dark Knight" wirklich herausragende Comicverfilmungen waren.
Und der Gewinner ist:
Tag 18 – Ein Film den mehr Leute sehen sollten
Jeder hat seine Lieblingsfilme und glaubt, das die Anderen gar nicht leben können, ohne diese gesehen zu haben, aber was muss man schon gesehen haben? Und woher will man denn wissen, wie viele Leute einen Film gesehen haben, Besucherzahlen im Kino oder DVD-Verkaufszahlen sind heut zu Tage ja nicht mehr wirklich repräsentativ? Natürlich gibt es Klassiker wie "Der Pate", "Der große Diktator", "Butch Cassidy und Sundance Kid", "Das Fenster zum Hof", "Einer flog über das Kuckucksnest", "High Noon", "Casablanca", "Spiel mir das Lied vom Tod" etc. die man gesehen haben sollte, aber ich glaube diese Filme haben genug Leute gesehen und wer das bis jetzt nicht getan hat, sollte das schleunigst nachholen.
Doch heute soll es um etwas unbekanntere Filme gehen die man sich gerne mal ansehen kann, sollte man sie in die Finger kriegen. Da wäre z.B der wirklich Wunderbare Film "Das letzte Stück Himmel" mit Norah Tschirner über einen Photographen der seinem selbstmordgefährdeten Bruder die schönen Seiten des Lebens und der Liebe zeigt oder der total unterschätze Nachfolger von "Knocking on Heavens Door" "Der Eisbär" (Trailer), der zwar etwas zu sehr versucht "Pulp Fiction" zu sein und gleichzeitig versucht alles zu parodieren, der aber mit vielen Deutschen Stars der 90-er äußerst amüsant anzusehen ist. Außerdem gibt es da noch "Halt mich fest" mit Jan Josef Liefers, in dem es um eine ehemalige Band geht, die sich nach dem Tod eines Mitgliedes wiedervereint und aus ihren normalen Leben ausbricht oder auch "Fremder Freund" (Trailer) der sich als einer der ersten Filme mit dem 11. September auseinandersetzt und anhand einer Freundschaft zeigt, wie sie das Leben verändert hat, mit Hilfe von Rück- und Vorblenden wird die Freundschaft der Protagonisten erzählt und der krassen Ungewissheit, ob das Verschwinden Yunes etwas mit dem Anschlag zu tun hat, gegenübergestellt.
Leider habe ich keinen dieser Filme in letzter Zeit gesehen, entscheide mich aber für den wirklich beeindruckenden:
Tag 17 – Der Film der dich am meisten enttäuscht hat
Einen Film zu finden der enttäuscht ist nicht schwer, oft sind die Erwartungen hoch und die Enttäuschung um so größer. Es hat einem Film selten gut getan, wenn ihn schon vorher alle total hochgejubelt haben, sicher gibt es Ausnahmen wie The Dark Knight, Avatar, Matrix (nur der erste Teil) oder auch Pulp Fiction, doch je mehr etwas gehypt wird, desto suspekter wird es mir in der Regel, außerdem kann das idealisierte Objekt eigentlich nur verlieren, da Vorstellung und Wirklichkeit ja eher selten übereinstimmen. Deswegen gucke ich mir meistens nicht mal mehr den Trailer eines Films an um keine Erwartungen zu wecken und lese keine Kritiken vorher um möglichst unbelastet den Film zu genießen. Matrix ist ein sehr klassisches Beispiel, so genial der erste Teil war, so enttäuschend waren die Nachfolgenden, aber es muss ja alles vermarktet werden, siehe Rambo, Rocky, Stirb Langsam, Indiana Jones, Fluch der Karibik, Ocean's Eleven etc... Wo sind die Erwartungen, außer bei Fortsetzungen noch hoch? Bei Literaturverfilmungen aller Art und Remakes, wobei ich an Remakes mittlerweile keine allzu hohen Erwartungen habe.
Also wer zählt nun heute zu den auserwählten? Eindeutig Teil 2 und 3 von Matrix, mit einem wirklich genialen ersten Teil konnte diese nicht annähernd an das Niveau anknüpfen, ebenso wie Fluch der Karibik 2 und 3, denen vollkommen der Witz des 1. Teils abging, wenn wir schon bei Fortsetzungen sind, dann darf man natürlich nicht "Rocky IV" vergessen, der fast der Auslöser für den Heißen Krieg geworden wäre, nicht zu vergessen "Crank 2", zu dem wohl alles gesagt worden ist was gesagt worden ist, auch von "Zweiohrküken" war ich enttäuscht, so auch von "Vom Winde verweht", eindeutig ein Klassiker, der in der heutigen zeit nicht bestehen kann, ebenso wie "Die Faust im Nacken" oder auch die "Reifeprüfung", an den ich einfach nicht ran komme. "Der Untergang" war ebenfalls schlechter als erwartet, sowie auch "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford", der mir einfach zu ruhig war und eine sehr enttäuschende Buchverfilmung war z.B. "Lila, Lila". Und diesmal muss ich wohl sagen, der Verlierer ist:
Tag 16 – Der beste Kurzfilm (Nicht: Ein Film den du erst liebtest und jetzt hasst)
In Ermangelung der Tatsache, das es bei mir keinen Film gibt, den ich erst liebte und jetzt hasse tausche ich einfach das Thema gegen den besten Kurzfilm. Dadurch, dass ich meist nur animierte Kurzfilme sehe, wird es sich wohl darauf beschränken. Aber dafür gibt es diesmal etwas zu sehen. Leider wurden viele schon gelöscht und stehen nicht in voller Länge oder bester Qualität zur Verfügung, aber trotzdem viel Spaß beim angucken:
Und der Gewinner ist: