Jun
16
2010

Once – Ein Film über Musik zum verlieben

Auch wenn die Überschrift etwas kitschig daherkommt und der Film von der Liebe zur Musik handelt, ist der Film alles andere als kitschig. Selten habe ich einen so authentischen Film gesehen, der höchstens noch mit Before Sunrise/Sunset zu vergleichen ist, aber sonst fallen mir kaum Vergleiche ein.

Worum geht es: Der Film handelt von einem Straßenmusiker (Glen Hansard) und seiner Begegnung mit einer Pianistin (Markéta Irglovázu). Die beiden Namenlosen, im Abspann lediglich als “The Guy” und “The Girl” bezeichnet, sind zwar durch ihre Vergangenheit an andere Menschen gebunden, verleben einen wunderbare Zeit zusammen. Stück für Stück erhält man immer mehr Einblicke in das jeweilige Leben der Beiden und die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, auch unterstützt durch die gute schauspielerische Leistung der Protagonisten. Es ist weder wichtig, wo die Charaktere herkommen, noch wie sie heißen, wichtig ist nur, dass sie zu dieser Zeit an diesem Ort sind.

Once

Once (2006)

Cast: Glen Hansard, Markéta Irglová, Hugh Walsh

Director: John Carney

Writer: John Carney

Runtime: 85 minutes

Genre: romance, music, drama

Trailer Once

Meine Wertung: 9/10

Worum geht es wirklich: In Dogmamanier entstand nur mit Handkamera und natürlichem Licht einer der wunderbarsten und natürlichsten (Musik/Liebes-)Filme der letzten Jahre, der vorallem von (der Liebe zur wirklich wunderbaren) Musik lebt, die von den beiden Hauptdarstellern, meist Glen Hansard, selbst geschrieben wurde. Außerdem geht es darum, dass man manchmal Menschen trifft die einen im Leben weiterbringen und sei es dadurch, das sie einem dabei helfen sich irgendwann seiner Vergangenheit zu stellen um weitermachen zu können
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Erschienen: 16. Juni 2010 um 19:01
Kategorie: Filme,Musik

Jun
07
2010

Video der Woche: Jokers – Lunatic

Weil es nicht so leicht ist, sich nach den klar strukturierten letzten 30 Tagen im großen weiten Internet zurechtzufinden, fange ich mit etwas anderen an und versuche mal ob es sich als praktisch erweist ein Video der Woche zu posten. Vielleicht wird es ja was, mal sehen ob es sich einbürgert jeden Montag ein Video zu bloggen, oder jeden Freitag oder wie auch immer, wir werden sehen. Ich erhebe mit dem Video der Woche keinen Anspruch darauf, dass das Video noch keiner kennt, oder darauf, das ich der erste Mensch der Welt bin, der dieses postet, aber vielleicht kennt es der eine oder andere noch nicht oder entdeckt es wieder.
Den Anfang macht ein schön gemachtes Musikvideo zu einer wirklich unbekannten kleinen brasilianischen Band, die noch nicht mal einen Vertrag hat, bloß eine Myspaceseite, über das ich auf Youtube gestolpert bin. Es ist zwar kein noch nie dagewesenes Konzept, aber ich fand es ganz gut umgesetzt und das Lied fand ich auch ganz ansprechend:

Erschienen: 7. Juni 2010 um 19:11
Kategorie: Musik,Video
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Apr
16
2010

Port O’Brien – Nirvana live on Stage in Leipzig

Es war wieder einer dieser Abende die man nicht vergessen wird. Alles was es dafür brauchte waren ein paar begeisterungsfähige Menschen, eine gemütliche Location und Port O’Brien. Die amerikanische Band die sich momentan auf Europatournee befindet lieferte am 15.04.2010 eine wirklich sensationelle Liveshow in der Leipziger Skala ab. Die mir eigentlich eher als ruhige Acoustic Indie Band bekannte Band spielte ein unglaublich energiegeladenes Konzert das mich an Nirvana erinnerte und das nicht nur weil der äußerst charismatische Frontman Van Pierszalowski einige Ähnlichkeit mit Kurt Cobain aufweist. Geschuldet ist dies unter anderem dem Umstand das nur 2 der eigentlichen Bandmitglieder, Van Pierszalowski (Gesang und Gitarre) und Ryan Stively (Bass) die Tour nach Europa antraten, da die restlichen Bandmitglieder absagten und somit innerhalb zweier Tage vor der Tour neue Mitstreiter gefunden werden musste. Mit Drummer Tyson Vogel, der vor einiger Zeit schon mit ihnen spielte und dem norwegischer Gitarristen Nikolai entstand so eine Band die so noch nie zusammen gespielt hatte. Umso unglaublicher ist wie gut diese Zusammensetzung harmoniert, nun ist alles ein bisschen rockiger, schneller und ekstatischer, so gipfelte ein Song nicht ungern in harmonischer Krawallekstase oder dem Sprung ins Schlagzeug. Am Ende wurde sogar das Publikum auf die Bühne geholt wobei auch dieses Video entstand was einen kleinen Einblick in den gestrigen Gig gibt:
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Erschienen: 16. April 2010 um 17:02
Kategorie: Lokal,Musik
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Apr
05
2010

Lorem iPad – Abwandlung und Übersetzung eines Blindtextes

Ich hatte vor einiger Zeit mal über den Blindtext “Lorem ipsum” geschrieben der ein pseudolateinischer Platzhalter u.a. in der Webprogrammierung ist. Zum lang ersehnten Start des famosen iPad hat Jason Kottke den Text etwas abgewandelt und auf das iPad zugeschnitten. Eigentlich ergibt der Text immer noch nicht viel Sinn, aber ein paar Fakten über das iPad sind darin versteckt. Es wird natürlich erst richtig lustig, wenn man den original Text kennt, sowie etwas vom iPad weiß und vielleicht etwas Latein versteht, aber im großen und ganzen ist es doch verständlich:

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Ich habe mich kurz an eine Übersetzung gewagt, die natürlich eine reine Interpretation meinerseits darstellt, keinen Anspruch auf Richtigkeit erhebt und gerne ergänzt und verbessert werden darf:

Das Ipad, von Apple für die Elite erfunden, kommt aus Shenzhen City. Es ist schnell am Limit und unterstützt kein Multitasking, solange nicht einige iPads gehackt werden. CEO Steve Jobs. Windows 7 ha ha ha. Zu erwarten ist eine kurze Akkulaufzeit.

Magisch wie immer von Jony Ive designet. Es hat keine Kamera. Apple präsentiert eigentlich bloß einen großen iPod Touch, mit viel Brimborium. Es bietet keine Flashunterstützung aber HTML5, welches sich noch nicht durchgesetzt hat.

(via heise)

Erschienen: 5. April 2010 um 13:24
Kategorie: Internet,Kunst,Werbung
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Mrz
28
2010

Danse Dance – Dein Schreibtisch lebt

Das Alltagsgegenstände durchaus zu etwas anderes zu gebrauchen sind als für ihren eigentlichen Verwendungszweck ist nichts allzu neues mehr, allerdings wurde das in dem Danse Dance Projekt von Julien Vallée auf eine, wie ich finde, innovative Art umgesetzt. So kann der Zuschauer sich nicht nur das folgende Video ansehen um einen Eindruck zu kriegen wie das ganze funktioniert, sondern hier sogar selbst bestimmen welche Objekte ein Geräusch von sich geben sollen. Wie gesagt, es ist nicht etwas noch nie da gewesenes, aber ich finde es gut:

DanseDance from Julien Vallée on Vimeo.

Erschienen: 28. März 2010 um 19:33
Kategorie: Kunst,Musik,Video
Tags: ,
Mrz
22
2010

Sleeveface – Cover mal anders

Bis jetzt ist das Phänomen Sleeveface vollkommen an mir vorüber gegangen. Ich kannte zwar, das man berühmte Cover nachstellt, aber nicht, dass man sich das Cover vor’s Gesicht hält und drum herum seinen Ideen freien Lauf lässt und die Bilder so in einen mitunter vollkommen anderen Kontext setzt. Finde ich total super. Auf flickr kann man sich durch tausende dieser mehr oder weniger kreativen Versuche klicken oder auf Sleeveface.com, hier ein paar Beispiele und ein Video:

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Erschienen: 22. März 2010 um 20:35
Kategorie: Fotos,Kunst,Musik
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