Schlatterblog Stuff by schlatterboy

29Nov/113

Blogschau: Der Maskierte – Zorro mit Patchkabeln

Ich hoffe necromax nimmt es mir nicht übel, wenn ich über diesen Blog berichte, schließlich hat er mich erst auf ihn gebracht.

Wie Zorro, nur ohne Degen. Dafür mit vielen Patchkabeln!

So steht es als Motto unter den Blognamen "Der Maskierte", und das Motto ist Programm. Wer schon immer mal wissen wollte, wie das Leben eines handelsüblichen Administrators so aussieht, der ist hier an der richtigen Stelle. Geschildert wird der alltägliche Wahnsinn, den der Beruf so mit sich bringt, vom Präsentation über Nacht erstellen über Dienstreisen mit dem Häuptling nach Rom bis hin zum Fesseln des Azubis mit Allzweckpatchkabeln passiert dem Maskierten so einiges. Der Stromberg der IT zeichnet so ein vielfarbiges Bild der IT-Welt, das für jeden der sich darin bewegt einen gewissen Wiedererkennungswert liefert und für alle anderen zumindest informativ und belustigend sein kann. Hier ein paar Leseproben:

So kam es, dass sich plötzlich die Telefonnummer von Herbert Eck-Tisch auf meinen Netzhäuten manifestierte. Herbert war seines Zeichens ein langjähriger Kunde des Produkts Brötchenbringer, das im Hause meines Brötchensponsors entwickelt wurde. Würde man ihn mit einem atomaren Unfall vergleichen müssen, so würde er ohne Widerworte als INES-Stufe 7 klassifiziert. Ich streifte mir also mein Headset über und sah einer ganz und gar nicht strahlenden nahen Zukunft für mich entgegen.

IAEO, es spricht Der Maskierte höchstpersönlich. Mit welcher Kettenreaktion darf ich Ihnen dienen?

(Quelle: dermaskierte)

Glücklicherweise machten die Vorausfahrenden noch rechtzeitig vor dem bevorstehenden Herzklappenabriss Platz, so dass der neben dem Taxi herfliegende Sensenmann immer wieder enttäuscht zurückfiel, nur um kurz darauf wieder aufzuholen.

(Quelle: dermaskierte)

Über folgenden Suchbegriff, der zu mir führte, bin ich gerade gestolpert:

name für maskierten

Wer hier jetzt den Namen sucht, unter dem ich bei Interpol zur Fahndung ausgeschrieben wurde, und den Töchter ängstlich ihren Müttern zuraunen, wenn diese abends auf die Straße gehen, den muss ich  leider enttäuschen. Diesen wird man hier niemals finden.

Wer aber wissen möchte, wie man mich korrekt anspricht, dem kann geholfen werden. Die korrekte Ansprache lautet:

Maskierter

Ich hoffe geholfen zu haben.

(Quelle: dermaskierte)

Also  wer etwas Licht in seinen tristen Büroalltag bringen will kann ja gerne mal beim Maskierten, der einen manchmal etwas an den BofH erinnert, vorbeigucken und ihn bei seinen Streifzügen durch die It-Unwelten begleiten.

Bildquelle: Ben Fredericson (xjrlokix) via Flickr

20Jan/111

Blogschau: Schnipselfriedhof.de – Behind Kloß und Spinne

Ich habe zwar dieses Weblog und bin bei Facebook, aber eigentlich bin ich sowas von Web 1.0, das gibts gar nicht. (Volker Strübing)

Wer letztens das Video von Kloß und Spinne gesehen hat, konnte dem vielleicht etwas abgewinnen, heute geht es nun um den Mann dahinter. Auf schnipselfriedhof.de erscheinen seit 2006 von Volker Strübing u.a. die formidablen Videos von Kloß und Spinne (jetzt auch als DVD erhältlich), selbst aufgenommene Fotos sowie interessante Geschichten aus dem Alltag. Meist sehr witzig und erfrischend geschrieben macht es Spaß sich durch den Blog des Autors, Filmemacher, Fotografen, Liedermacher und Poetryslammer zu klicken, dabei stolpert man über das ein oder andere interessante Fundstück, wie z.B.:

Vielleicht wird es vorher schon einen Kloß-und-Spinne-Film im Kino geben, ich hab ihn schon ganz genau vor Augen: 137 Minuten, nur eine einzige Einstellung und natürlich in 3D. In den ersten 135 Minuten passiert praktisch nichts. Kloß trinkt sein Bier, Norbert denkt mit geschlossenen Augen über die Welt nach und die Katze atmet. Dann kommt Spinne rein und sie reden noch zwei Minuten darüber, dass Filme heutzutage ja oft viel zu hektisch geschnitten und völlig überfrachtet sind. (Volker Strübing)

Und ich muss sagen, das fände ich mal einen mutigen Film, selten wird man einen so authentisch, wahrhaftig und realistischen Film gesehen haben. Selten wird ein Film mit so wenig so viel ausgedrückt haben, natürlich abgesehen von dem überbordenden 3D und den brutalen Actionsequenzen in denen Kloß todesmutig den Kampf mit dem Bier aufnimmt. Es würde die Filmlandschaft revolutionieren, würde es doch der alltägliche Action-Close-Up-Wahnsinn verdrängen, wer braucht schon Hollywood wenn er Strübywood kriegen kann? Aber genug der Fantasterei, natürlich gibt es auch abseits von Kloß und Spinne viel zu entdecken. Zum Beispiel interessante Einsichten in die Deutsche Bahn:

Bahncard50, die: Plastikkärtchen im Scheckkartenformat, das den besitzer zum Erwerb von Fahrkarten zum regulären Preis berechtigt. Nichtbesitzer zahlen das Doppelte. Sympathisch ist die augenzwinkernde Selbstironie, mit der die Deutsche Bahn darauf beharrt, den doppelten Fahrpreis als normalen und den BC50-Tarif als „halben“ Fahrpreis zu bezeichnen. (Volker Strübing)

Auch nachdenkliches findet sich auf dem Blog, etwa eine Seblstreflektion zum schlechten Gesichtsgedächtnis, das er mit einer krassen Geschichte belegt, die einem fast unglaubhaft vorkommt:

Eines Abends, es war sehr voll und ich drängelte mich fünf Minuten vor Beginn der Show zur Bar durch, um irgendetwas mit dem Licht oder dem Ton zu klären, sprach mich eine Frau an. Sie kam mir vage bekannt vor, aber ich wusste einfach nicht, woher und wie gut ich sie kannte. Ich hatte damals gerade beschlossen, das Problem offensiv anzugehen und in solchen Fällen nachzufragen, statt es durch irgendwelches unverbindliches Rumhalloen und Undwiegehtsgeplapper zu überspielen.

Ich sage also: „Ah hi, ähm … entschuldige … woher kennen wir uns gleich nochmal?“
Die Frau schaut mich mit riesigen Augen an und sagt: „Ich bin deine Schwester!“ (Volker Strübing)

Das er mit mehr als "nur" mit Worten umgehen kann zeigen die folgenden Bilder, diese sind alle auf dem Blog zu finden:

28Dez/100

Blogschau: Britpotts Blog

Es gibt so viel im Internet und man kennt doch so wenig, sodass man manchmal das Gefühl hat das Internet durch zu haben. Um dem vorzubeugen gibt es mal wieder eine Blogempfehlung.

Jetzt hat auch britpott einen Blog gestartet und schreibt über das was ihr so einfällt. Zum Anfang hat sie sich eine anspruchsvolle Aufgabe ausgesucht und hat ein 60 Tage Musik Mem gestartet, ich bin mal gespannt ob sie es durchhält, schließlich weiß ich wie das ist und hatte bei meinem 30 Tage Filmmem gut zu kämpfen. Auch wenn ich nicht ganz ihren Musikgeschmack teile, bin ich doch darauf gespannt jeden Tag einen neuen Song zu hören.

Ich wünsche ihr viel Spaß beim Bloggen und vielleicht ist für den ein oder anderen ja auch beim Britpottblog was dabei.

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7Okt/103

Blogschau: Graphitti-Blog – die Welt in lustigen Grafiken

Das man nur den Statistiken glauben sollte die man auch selber gefälscht hat ist eine, etwas übertriebene, aber doch zutreffend Aussage. Zumindest, wenn man es unter dem Gesichtspunkt der kritischen Auseinandersetzung mit den erhobenen Daten betrachtet. Jeder der schon eine Statistik erstellt hat weiß, wie einfach es ist Umfragen zu seinen Gunsten zu steuern.

Beim graphitti-blog geht es aber weniger um wissenschaftlich fundierte als um witzige Statistiken, die sich satirisch verschiedenster Thematiken annehmen. Aus gegeben Anlass bin ich via HappySchnitzel darauf gestoßen. Hier ein paar besonders gute:

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1Sep/102

Blogschau: The Culinary Trial – Eine süße Versuchung

Ich bin leider kein sehr enthusiastischer Kuchenliebhaber, weder Erzeuger noch Vernichter. Ich esse schon ganz gern mal ein Stück, aber mich dafür stundenlang in die Küche zu stellen ist mir einfach ein zu großer Aufwand bei zu geringem Nutzen, dass das andere Leute anders sehen ist gut so, wer würde denn sonst all die wunderbaren Kuchen und Gebäck produzieren?
Z.B. LordfiSh der mir mit zahlreichen Geburtstagskuchen oder dem Marmorweck eine Freude machte oder Maike, deren Blog sich fast ausschließlich dem Thema Kochen und Backen verschrieben hat und deren Chocolate Cupcakes auf der letzten Party wirklich der Renner waren, sodass ich gar keine probieren konnte, aber alle Verkoster waren sich sicher, dass das äußerst herausragende Cupcakes waren. Also wer mal wieder Lust zum Backen oder Kochen hat kann sich auf The Culinary Trial einige Anregungen holen. Alle Gerichte sind sehr liebevoll beschrieben, fotografiert und soweit ich das nachvollziehen kann einfach nachzubacken. Hier eine kleine Fotoshow von ausgewählten Rezepten:

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