Schlatterblog Stuff by schlatterboy

3Mrz/120

HowTo Multiboot USB-Stick – fast jede ISO booten

Egal ob Net-, Mac- oder Ultrabook, immer öfter wird auf ein optisches Laufwerk verzichtet. Sicher, ein externen DVD Laufwerk kostet nicht die Welt, hat aber trotzdem nicht jeder zu Hause, doch nahezu jeder Haushalt verfügt über mindestens einen USB-Stick. So bleibt nur noch die Frage, wie installiere ich Windows 7 oder wie rette ich meine Daten mit Hilfe des USB-Sticks. Sicher, es gibt zahlreiche Howtos und Tools zum Thema bootbare USB-Stick erstellen, doch finde ich die Fülle von Informationen eher erdrückend als informativ und ich will versuchen einen kurzen Überblick zu geben. Mein Anliegen war es, einen USB-Stick dazu zu bringen, so gut wie jede bootbare ISO zu booten, um mal schnell eine Live-Linuxdistribution zu starten um Daten zu retten, Windows 7 zu installieren und zu reparieren oder per Acronis ein Image zu erstellen bzw. zurückzuspielen.

Gab es früher fast nur Tools die lediglich ein Image auf den Stick brachten, gibt es mittlerweile verschiedenste Tools wie z.B. Sardu, Yumi oder Xboot, die auch mehre ISOs parallel auf den USB-Stick bringen können. Jedes dieser kleinen Programme, die nicht mal installiert werden müssen, hat seine eigenen Vorzüge, manche laden die Live-Distributionen direkt herunter, andere bringen Qemu  mit, um den erstellten USB-Stick direkt im Windows zu testen, ohne den Rechner neu starten zu müssen. Lediglich um die Windows Installationen zum Laufen zu kriegen muss man bei allen Programmen etwas tricksen.

Voraussetzungen

Wir brauchen einen computerähnliches Gerät (ein USB-Port sollte vorhanden sein), einen USB-Stick (alles ab 4-GB sollte reichen, allerdings gilt, je größer desto besser), ein bisschen Zeit (hängt u.a. von der Internetverbindung ab) und ein bisschen Bereitschaft sich mit der Sache auseinanderzusetzen.

Zu allererst sei gesagt, das alle Tools den Stick formatieren werden, also sollte man sich die Daten von seinem USB-Stick, sofern man diese behalten will, vorher sichern. Fast alle Tool partitionieren den Stick als Fat32 um darauf ein Syslinux installieren zu können, was bei der heutigen Größe der Sticks aber hinderlich ist, da bei Fat32 eine Datei nicht größer als 4 GB sein darf. Dies stört vor allem, wenn man den Stick noch als normalen Datenstick gebrauchen will und man mal einen Film von A nach B tragen will, mitunter kriegt man auch nicht jede ISO auf den Stick. NTFS hat diese Beschränkung nicht, wird aber nicht von allen Tools unterstützt.

Programme:

Yumi kann leider nur FAT32 und hat dementsprechend mit den Dateisystembegrenzungen zu kämpfen, dafür biete es die Möglichkeit die Images direkt aus dem Internet zu laden, dies muss man aber nicht, wenn man diese schon lokal hat. Allerdings muss man umständlich die einzelnen Images nach und nach hinzufügen, vor allem bei mehreren Images dauert dies lang. Yumi war eins der ersten Multiboot Tools, hat den Anschluss an die anderen, die vor allem in Funktionalität und Usability Yumi viel voraus haben, aber verpasst.

 

 

Sardu ist ein sehr komfortables Programm, es bietet eine ansprechende Benutzeroberfläche, in dem man viele Einstellmöglichkeiten hat. U.a. kann man die Images direkt aus dem Internet laden, dieser Schritt entfällt, wenn  man diese schon lokal hat, kann man einfach den Ordner angeben und Sardu erkennt die ISOs automatisch. Man kann auch leicht eigene ISOs hinzufügen, wenn diese nicht von vornherein von Sardu unterstützt werden sollten. Sardu kann leider auch nur mit Fat32 umgehen und erkennt den USB-Stick sonst nicht, ist aber ansonsten für die meisten ein gutes Programm mit großer Programmvielfalt.

 

 

Xboot ist aber mein Geheimtip, weil es NTFS unterstützt, es auf unnötigen Schnickschnack verzichtet, man einfach die ISOs per Drag&Drop reinzieht und es unkompliziert funktioniert. Außerdem bringt Xboot einen integrierten QEMU mit, um den erstellten Stick gleich im Windows zu testen. Das nachträgliche Hinzufügen von Images ist kein Problem, einfach das betreffende Image per Xboot auswählen, das Programm integriert dieses dann selbstständig in den bestehenden Multibootstick, ohne diesen neu zu formatieren. Und auch wenn man sich seinen Bootloader zerschossen haben sollte, kann das Tool helfen. Das Tool befindet sich zwar schon seit Jahren im Betastatus, verrichtet seine Arbeit aber ganz hervorragend, für alle, die die ISOs schon lokal haben und von vornherein wissen was sie wollen, die beste Wahl.

Ein wichtiges Tool zum Testen des erstellten USB-Stick ist MobaLiveCd, dieses kleine Programm testet per QEMU Virtualisierung den erstellten USB-Stick, sowie auf Wunsch einzelne ISOs, direkt aus dem Windows ohne Rechnerneustart, dies ist sehr nützlich für Xbootnutzer aber nicht notwendig, da Xboot diese Funktion schon integriert hat.

18Jan/100

glassPod looks like i(ce)Pod

iPod front

Es scheint so, als ob manche Leute einfach zu viel Zeit haben. Das dabei mitunter erstaunliche Sachen herauskommen sieht man hier:

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24Dez/094

Sind iPhone Nutzer und Applefans Opfer des Stockholm Syndroms?

iPhone

Dieser Artikel geht an alle iFans da draußen. Eigentlich finde ich nicht, dass man über das Thema Apple und seine Jünger noch viel sagen muss, geht mir dieser ganze iHype doch viel zu weit und ändern kann ich es ja auch nicht, aber ich mach's der Vollständigkeit halber trotzdem. Das Appleanhänger zu den treuesten Käuferschichten gehören ist für mich unbestritten, genauso wie die Einstellung der meisten (!) iKäufer zur Unfehlbarkeit ihre erworben iKostbarkeiten. Was gibt es denn nicht alles mit dem i davor iPod, iPhone, iMac, iwas weiß ich nich. Es wundert mich eigentlich, das das nicht auch iSafari oder iApple heißt. Die dänischen Firma Strand Consult untersuchte nun genau diesen Fakt. In der ersten Studie geht es um das erste iPhone und die Medienlandschaft und heißt großkotzig The moment of truth, a portrait of the iPhone, in der zweiten Studie: How will psychologists describe the iPhone syndrome in the future?, die vermutlich angeregt durch die Ignoranz der iPhoneanhänger entstand, geht es um die offensichtlichen Mängel des iPhone und die Ignoranz derer, welche ihr iPhone stur verteidigen. In der Einleitung dieser Studie heißt es:

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30Nov/092

Eigenharp – Ein Musikinstrument und der Spagat zwischen Kunst und Technik

Ich persönlich bin kein großer Freund von elektronischer Musik, aber ein neuartige Musikinstrument verwischt die Grenzen zwischen Musik und Technik völlig. War ein klassischer Musiker noch auf sein eines Musikinstrument beschränkt, was er zwar in Perfektion beherrschen konnte, aber ein Gitarrist konnte eben nicht zur gleichen Zeit Gitarre und Schlagzeug spielen, ist dies heute mit einem Computer ohne weiteres machbar. Doch finde ich es nicht grade sehr künstlerisch sich sein Lied am Computer zusammenzuklicken. Ok dabei kommen auch mitunter schöne Sachen raus, aber für mich ist es immer noch etwas anderes ein Instrument zu beherrschen als lediglich den Computer zu beherrschen. Doch die Eigenharp ist eine gelungene Mischung aus beiden:

httpv://www.youtube.com/watch?v=zcVqJh0qEMc

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21Nov/094

Computer Help Chart

tech_support_cheat_sheet

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15Nov/092

Fifa ein Killerspiel(!) zumindest laut der SZ

Fifa09

Ich habe mich ja weitestgehend aus der gesamten Killerspielproblematik rausgehalten, u.a. weil ich keine objektiven Aussagen darüber treffen kann. Allerdings gibt es selbst bei diesem ausgelutschten Thema hin und wieder interessante Aspekte die bis dahin keinem aufgefallen sind. In der Ausgabe vom 13.11.2009 deckte die Süddeutsche Zeitung endlich ein bis dahin vollkommen vernachlässigtes Spiel auf:

An diesem Freitag Abend treffen sich Profispieler in der Tonhalle zur Bundesliga, um sich in umstrittenen Spielen wie 'Counterstrike' oder 'FIFA 09' zu messen

18Jun/096

Blinkenlights (Update)

Das blinkende Herz an der Häuserwand habe ich zwar damals im Video der Toten Hosen zum Lied "Was zählt" schon gesehen, aber nicht weiter verfolgt. Erst jetzt habe ich die Installation Blinkenlights vom Jahre 2001 wirklich entdeckt. Ausgedacht hat sich das ganze der Chaos Computer Club, die Installation befand sich im Haus des Lehrers in Berllin, nahe des Alexanderplatzes, die Computer sind so herrlich old school aber seht selbst:

Hier könnt ihr es auch auf der Webseite sehen oder downloaden Blinkenlights Documentation Video High-Quality Version in MPEG-4 AVC (H.264) 640x480 (iPod 5G compatible)