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7Mai/094

Paintballverbot, und was ist mit Räuber und Gendarm

Paintballverbot

Der Amoklauf von Winnenden hat die Disskusionen um Killerspiele und ähnliches wieder ein mal aufleben lassen. Im Zuge dessen will nun die große Koalition das Waffenrecht "verschärfen", allerdings ist der Entwurf der bisher dabei herausgekommen ist bloß lächerlich.

Es soll ein zentrales Register für alle im Umlauf befindlichen Waffen geben, sowie die Kontrolle der ordnungsgemäßen Verwahrung dieser stattfinden. Im Gespräch ist hier, dass Waffenschränke mit einem biometrischen System, also Fingerabdruckleser, Augenscanner oder ähnliches, gesichert wird, allerdings wird das wohl noch Jahre dauern. Und weil diese Maßnahmen längst überfällig und teilweise gar nicht durchzusetzen sind muss natürlich noch eine Schnellschussmaßnahme beschlossen werden um zu zeigen, dass man doch etwas gegen das Problem unternommen hat und weil es bei Video-Killerspielen immer so ein Geschrei gibt hat man sich diesmal wohl etwas anderes gesucht.
Paintball soll nun dafür herhalten:

"Paintball ist sittenwidrig. Das wird es in Zukunft nicht mehr geben", sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Wiefelspütz, der "Berliner Zeitung".

Quelle: Ard.de

Der Grund ist angeblich, dass beim Paintball das "töten simuliert wird", laut dieser Begründung müsste man allerdings auch die vieldiskutierten Killerspiele, sowie Räuber und Gendarm aber auch Völkerball und alle anderen ähnlichen Spiele in denen man "getroffen" wird und nur eine begrenzte Anzahl an "Leben" hat verbieten. Auf diese Idee kommt, mit Ausnahme von den Killerspielen, ja auch keiner. Also bitte lieber Politiker, lieber das Problem bei der Wurzel packen und keine sinnlosen Gesetze verabschieden.

Hier gibts noch einen interessanten Artikel dazu: FR

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