Und täglich grüßt das „When you really live in (deine Stadt hier einsetzen)“

Wer kennt sie nicht die tausende und abertausende „When you really live in (deine Stadt hier einsetzen)“ Tumblr die momentan durchs Netz geistern. Mit wunderbaren Sprüchen, mit denen meist nur die Einheimischen etwas anfangen können, zu kleinen sich bewegenden Bildchen, die ja alle so (deine Stadt hier einsetzen) sind. So viel Lokalpatriotismus gibt es ja sonst nur beim Tatort, hat doch bei 21 Tatorten gefühlt jedes Hintertupfingen seine eigenen Ermittler. Wer da den Überblick verliert, kann auch hier nachlesen. Und damit man auch bei den gesammelten Werken der (deine Stadt hier einsetzen)-Poesie nichts verpasst gibt es hier eine definitiv unvollständige Liste.

Allerdings gibt es auch einige die sich dem Trend zumindest ein bisschen widersetzen. Wie Hamburg, dessen Tumblr aus nicht sehr viel mehr als dem Bild s.o. besteht. Und auch Bonn und und Cottbus haben zumindest ein paar originelle Ideen, abseits der üblichen Lobhudeleien, die einen raten einem nicht in der betreffenden Stadt zu leben, die anderen empfehlen einen Umzug.

Versteht mich nicht falsch ich finde Mems sind eine wirklich schöne Erfindung und ich finde auch jeder sollte eins haben, aber dann sollen sie auch gut gemacht sein. Sicherlich sind auf den zahlreichen (deine Stadt hier einsetzen)-Seiten auch ein paar gute Ideen dabei, doch gefühlt werden hier meist zusammenhangslose Wörter mit unpassenden Gifs zusammen zu einem dissonanten Loblied vermischt. Wie man es besser machen kann kann man u.a. hier nachsehen:

Gefunden via gefaelltmir.sueddeutsche.de

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