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22Feb/095

And the Razzie goes to…

...Uwe Boll (zu wem denn auch sonst (?) )

Boll erhielt die Auszeichnung in der Nacht zum Sonntag in Los Angeles als schlechtester Regisseur für die Filme "Postal“ und Schwerter des Königs - Dungeon Siege“. Zudem bekam er eine Sonder-Himbeere für das "Schlechteste bisherige Lebenswerk“.

Natürlich war er nicht der einzige der einen der begehrten Goldenen Himbeeren bei der seit 1980 stattfinden Negativpreisverleihung, einen Tag vor der Verleihung der Oscars, erhielt. Namhafte Größen wie Paris Hilton oder Mike Meyers fanden sich ebenfalls unter den Preisträgern wieder. Die ausführliche Liste findet ihr hier.
Der Preis wird nicht wie bei den Oscars von einer festen Jury, sondern von jedem der bereit ist einen kleinen Beitrag zu bezahlen, vergeben. Allerdings holen sich die wenigsten Preisträger diesen auch wirklich ab. Eine Ausnahmen ist unter anderem Halle Berry:

Halle Berry hat in einem Interview kurz vor der Verleihung 2005 verkündet, sie würde sich ihren „Preis“ auch abholen, wenn sie gewänne. Sie sagte dazu: „Wenn ich eine Himbeere bekomme, gehe ich auf jeden Fall zur Verleihung. Ich finde, wer zu den Oscars geht, sollte auch zu den Razzies kommen.“ Dieses Versprechen hielt sie und nahm im Jahre 2005 den Preis persönlich für den Film Catwoman entgegen. In ihrer „Dankesrede“ nahm sie sich selbst – in Anspielung auf ihre Dankesrede bei der Oscarverleihung im Jahr 2002 – auf die Schippe.

Allerdings haben nur die wenigsten diese Größe. Allerdings war Uwe Bolls Videobotschaft auch nicht schlecht, zeugt aber nicht wirklich von Größe:

Nachdem die Preise seine Karriere zerstört hätten, lebe er nun in der sudanesischen Krisenregion Darfur, ließ er aus der Ferne wissen. Dort sei dank des Einsatzes von George Clooney und anderer Hollywoodgrößen die soziale Absicherung inzwischen besser als in New York.

Nun denn, mal sehen was die Oscars heute für uns bereithalten...

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