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23Mai/106

Tag 20 – Lieblingsfilm deines Lieblingsschauspielers

Erstmal muss man klären, wer denn überhaupt mein Lieblingsschauspieler ist und davor werde ich mich drücken, weil es bei mir einfach keinen gibt der mir so außergewöhnlich gut gefällt, das da kein anderer ran kommen würde und dann auch noch meinen Lieblingsfilm des Schauspielers wählen, gut.
Da gibt es natürlich, Ethan Hawke, der in Before Sunrise und Sunset wirklich authentisch spielt, in Trainig Day auch nicht zu verachten war, aber vor allem in Hamlet und Gattaca wirklich brilliert hat. Moritz Bleibtreu, der in Lammbock, Das Experiment und Knocking on Heavens Door wirklich grandios aufspielte. Jeff Bridges, der u.a.in Arlington Road sowie the Door in the Floor überzeugte. Robert Downey Jr. der nicht nur in Kiss Kiss Bang Bang eine gute Figur macht, außerdem wären da noch Jürgen Vogel in Die Welle, Johnny Depp in Wenn Träume fliegen lernen oder Hugh Grant in About a Boy. Leider hat Hugh Jackman, außer vielleicht Prestige, keine guten Filme, sonst wäre auch er ein heißer Kandiat, vorallem mit seinem grandiosen Auftritt bei den Oscars 2009, das mit zu dem Besten gehört, was ich je bei den Oscars gesehen habe.
Bei den Frauen sieht es etwas dürftiger aus, da wären es Natalie Portman in V wie Vendetta oder Garden State, Scarlett Johansson in Vicky Christina Barcelona, aber vor allem in Lost in Translation, da sie dort einfach so natürlich ist, Nora Tschirner in Das letzte Stück Himmel oder Kebab Connection.
Und die Sieger sind:


Bei den Männern:

Kiss Kiss Bang Bang

Kiss Kiss Bang Bang (2005)

Cast: Robert Downey Jr., Val Kilmer, Michelle Monaghan

Director: Shane Black

Writer: Shane Black, Brett Halliday

Runtime: 103 minutes

Genre: action, comedy, mystery

Trailer Kiss Kiss Bang Bang

Meine Wertung: 9/10
Kiss Kiss Bang Bang handelt von einem Kleinganoven, genial gespielt von Robert Downey Jr., der durch Zufall in immer größeren Schlamassel gerät, um Hintergrundinformationen für einen Film zu erhalten kriegt er einen Privatdetektiv (Val Kilmer) zur Seite gestellt, der ihm zeigen soll, wie das im richtigen Leben funktioniert. Zusammen versuchen sie einen Mord aufzuklären, nicht zuletzt um Michelle Monaghan zu imponieren, wobei sich vor allem Robert Downey Jr. äußerst ungeschickt anstellt und die Situation unnötig verkompliziert. Der rasante Film sprüht nur so vor Situationskomik und Dialogwitz und bricht mit sämtlichen Klischees des Krimigenre, einzig die etwas nervige Erzählerstimme aus dem Off nervt. Einfach schön anzusehen und kein alltäglicher Film mit einer gehörigen Portion Witz.

Bei den Frauen:

Lost in Translation

Lost in Translation (2003)

Cast: Scarlett Johansson, Bill Murray, Akiko Takeshita

Director: Sofia Coppola

Writer: Sofia Coppola

Runtime: 102 minutes

Genre: comedy, drama

Trailer Lost in Translation

Meine Wertung: 10/10
Lost in Translation ist ein ruhiger Film über das Alleinsein und Freundschaft. Bill Murray der auf Geschäftsreise in Tokyo ist, freundet sich mit der bezaubernden Scarlett Johansson an, die zu diesem Zeitpunkt noch das Mädchen von Nebenan und nicht die Sexikone heutiger Zeit ist. Diese Vater-Tochter ähnliche Beziehung gibt den beiden halt in der doch so anderen Welt Japans, wo alles lauter, bunter und vor allem schriller ist als in der Heimat. Dieses Alleinsein in der Fremde, die flüchtigen Bekanntschaften die man macht um aus der Isolation auszubrechen, diese Ziel- und Heimatlosigkeit sind sehr ergreifend eingefangen wurden und auch der stimmige Soundtrack ist sehr gelungen. Wer einen aufregenden Roadtrip erwartet ist sicherlich fehl am Platz, aber wer bereit ist sich auf das Tempo des Films einzulassen wird nicht enttäuscht werden.

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