Tag 19 – Lieblingsliteraturverfilmung
Das die Kunst einer guten Literaturverfilmung nicht so einfach ist, haben wir ja letztens schon geklärt. Deswegen fallen mir auch gar nicht so viele Literaturverfilmungen ein, bei denen ich das Buch oder Comic gelesen hab, beziehungsweise das Spiel gespielt habe. Dementsprechend werde ich auch auf Filme zurückgreifen müssen, bei denen ich nichts von der literarischen Vorlage kenne und die es so wesentlich leichter haben mir zu gefallen. Bei denen die ich vorher schon kannte, fallen mir z.B. "Der Vorleser" ein, ein wirklich grandioses Buch, das auch eine gute Verfilmung war, ohne aber wirklich zu brillieren, "Hamlet", mit Ethan Hawke, war mit Abstand die beste "Hamlet" Verfilmung, "Gottes Werk und Teufelsbeitrag" war ein bewegender, "Die Firma" war auch gut, mit "Harry Potter" und "Herr der Ringe" konnte ich um ehrlich zu sein nicht allzu viel anfangen, wobei sie mitunter schön anzusehen waren, "Hitman" oder "Max Payne" waren erstaunlich gute Computerspielverfilmungen, die sich durchaus anzugucken lohnen, auch ohne das Spiel gespielt zu haben, ebenso wie "Wanted", "V wie Vendetta" oder "The Dark Knight" wirklich herausragende Comicverfilmungen waren.
Und der Gewinner ist:
V for Vendetta (2005)
Cast: Natalie Portman, Hugo Weaving, Stephen Rea
Director: James McTeigue
Writer: David Lloyd, Larry Wachowski
Runtime: 132 minutes
Genre: thriller, sf, action
Meine Wertung: 10/10
V wie Vendetta ist eine äußerste gelungene Comicverfilmung in der Natalie Portman beweist, dass man als Frau auch mit kurzen Haaren gut aussehen kann. Der Film handelt vom zukünftigen England, das von einem totalitären Regime regiert wird, was sich mit einer Lüge am Leben hält. Doch ein Mann kennt die Wahrheit und hat einen Plan, angelehnt an Guy-Fawkes der 1605 versuchte das Londoner Parlament zu sprengen, verfolgt er einen unaufhaltsamen Rachefeldzug, der das Land zwar in ein Chaos stürzt, das aber auch unumgänglich ist um die Diktatur zu beenden. Unschuldig verurteilt wird V so zu einem Terroristen, der doch eigentlich Opfer ist und ein Netz aus Lügen und Intrigen, das an das Phantom der Oper erinnert, wird gespannt. Ein wirklich sehenswerter Film, der einige Denkanstöße bereithält mit einer überragenden Natalie Portman.