Tag 13 – Ein Film der dir eine heimliche Freude ist
Ein Film der mir eine heimliche Freude ist? Gemeint sind wohl Filme, die man sich gern allein ansieht, weil man sich vielleicht schämt zuzugeben, das diese Film einem gefallen oder welche Emotionen sie in einem auslöse. Da fallen mir ehrlich gesagt nicht so viele ein, außer vielleicht ein paar Liebeskitschfilme wie "About a Boy", "Mitten ins Herz - Ein Song für dich" oder "Tatsächlich Liebe". Ich muss sagen, ich sehe Hugh Grant manchmal ganz gerne, auch wenn ich ihn nicht unbedingt zu meinen Lieblingsschauspielern zählen würde, da er einfach zu sehr auf die Rolle des schleimigen Charmebolzen festeglegt ist. Und da ich einen Gewinner bekannt geben muss würde ich mich auf diesen Film festlegen:
Love Actually (2003)
Cast: Colin Firth, Keira Knightley, Hugh Grant
Director: Richard Curtis
Writer: Richard Curtis
Runtime: 135 minutes
Genre: romance, drama, comedy
Meine Wertung: 8/10
Tatsächlich Liebe ist einer dieser Filme die man sich jedes Jahr wieder, vorallem zu Weihnachten, angucken kann, da die zahlreichen mit Stars gespickten Einzelgeschichten dieses Episodenfilms immer wieder etwas Neues zum Entdecken bereithalten. Sicher ist es ein Kitschfilm, schließlich geht es um mehrere Liebespaare in den verschiedensten Beziehungsphasen, Weihnachten und Freundschaft, allerdings gibt der Film mir auf eine erfrischende Art immer wieder ein positives Gefühl. Es geht um Liebe zwischen verschiedenen Kulturen, Schichten und was man sich so vorstellen kann. Da gibt es z.B. den britischen Premierminister (Hugh Grant) der sich in seine Sekretärin verliebt und sich dafür mit dem amerikanischen Präsidenten anlegt, ein anderes Paar befindet sich in dem gefühlt 76. Beziehungsjahr das durch die Versuchung (Heike Makatsch) belastet wird, sowie ein Pärchen, das sich beim Dreh eines Pornofilms kennenlernt. Es geht auch um Paare die keine Paare sein können, weil sie (Keira Knightley) den besten Freund des anderen geheiratet hat, die Stelle in der er ihr seine Liebe mit Tafeln gesteht war wirklich traurig. Unter diesen Pärchen sind eigentlich gleich einige Kandidaten für die "Lieblingsliebesgeschichte in einem Film" die nur durch Zeitmangel nicht erwähnt wurden. Mein Lieblingspaar aus diesem Film ist aber eindeutig der abgewrackte Rocker (Bill Nighy) und sein Manager (Gregor Fisher), die erst ganz am Ende erkennen, das es wahre Liebe nur unter Männern gibt:
Billy Mack: I realized that Christmas is... is the time to be with the people you love.
Joe: Right.
Billy Mack: And I realized that, as dire chance and... and... and fateful cockup would have it, here I am, mid-50s, and without knowing it I've gone and spent most of my adult life with a... with a chubby employee. And... and much as it grieves me to say it, it... it might be that the people I love is, in fact... you.
[pause]
Joe: Well, this is a surprise.
Billy Mack: Yeah.
Joe: Ten minutes at Elton John's, you're as gay as a maypole!
Mai 17th, 2010
Ghost in the Shell – Ein absolut grandioser Anime, der nicht nur mit unseren philosophischen Grundansichten spielt, sondern neben großem Augenschmaus (Teil 2 – der Umzug in der Sonderwirtschaftszone, der Beschuss durch das Küstenschiff – wer hier mal den Film anhält wird feststellen, dass die selbst die Prägungen auf den Patronenhülsen mitgezeichnet und gerendert haben …) großen Ohrenschmaus bietet. Eigentlich steht Teil II von Ghost in the Shell Rapa Nui in nichts nach …
Filmmusik: http://www.youtube.com/watch?v=RkIoPrtQjqA
Das Ganze in oben genannter Szene: http://www.youtube.com/watch?v=2Qdc_Cfi1-k (unbedingt hd klicken!!)
Das Alphatier
Mai 18th, 2010
Das klingt nach Leidenschaft. Das schwappt über.