Tag 07 – Der überraschendste Plot twist oder das überraschendste Ende
Die Wahl des Films mit dem überraschendsten Ende, oder der krassesten Wendung fällt mir ziemlich leicht, da Filme wie Lucky #Slevin, Butterfly Effect, Fight Club oder Sieben zwar auch gute Enden hatten, allerdings saß ich nur nach einem Film wirklich überrascht da und dachte mir, krass, das können die doch nicht machen. Und seit dem hat mich kein Ende mehr so getroffen.
Arlington Road (1999)
Cast: Jeff Bridges, Tim Robbins, Joan Cusack
Director: Mark Pellington
Writer: Ehren Kruger
Runtime: 117 minutes
Genre: mystery, thriller, drama
Meine Wertung: 10/10
Arlington Road ist ein äußerst intensiver und eindringlicher Thriller bei dem Schein und Wahrheit mehr als einmal gekonnt miteinander vermischt werden. Jeff Bridges, in einer seiner besten Rollen, versucht seinem kongenialen Gegenspieler Tim Robbins auf die Schliche zu kommen und gerät dabei immer tiefer in einen Sumpf aus Lügen, da er als einziger die Gefahr erkennt. Nach außen hin scheint Robbins ein perfekter Nachbar zu sein, doch brodelt es unter der Oberfläche gehörig und man weiß nie genau, woran man bei ihm ist. Die beiden steuern so unaufhaltsam auf ein fulminantes Ende zu, das wohl nicht nur mich schockiert hat.
Bei mir isses ja immer so, dass ich mich selbst bei extrem guten Filmen selten an das Ende erinnern kann. So ist auch jeder schon gesehene Film am Ende mit einer Überraschung versehen.
Auch an das Ende von Arlington Road kann ich mich nicht mehr richtig erinnen, aber ich glaube es hat mich schon etwas schockiert, drum geb ich dir Recht und nehme mir vor, ihn bald mal wieder zu sehn.
… naja Arlington Road fand ich ehrlich nicht so prall … Ich würde Memento hier plazieren, weil er wirklich damals etwas ganz neues gemacht hat und ja Lola rennt hat schon mit Zeitelementen und linearität gespielt, aber lange nicht so gut verpackt wie Memento!!
das Alphatier
Ja Memento war auch sehr gut, allerdings fand ich das Ende jetzt nicht so überraschend, aber das Prinzip des Films war klasse.