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5Mai/101

Tag 03 – Ein Film der dich wirklich glücklich macht

Day 03 – A movie that makes you really happy
Bleibt Anfangs zu klären, wie man das Wort happy übersetzt, ich würde es nicht mit fröhlich, sondern mit glücklich übersetzen. Und so ist um ehrlich zu sein nicht allzu schwer, habe ich doch das Gefühl, das mich wesentlich mehr Filme traurig als glücklich machen, aber dazu morgen mehr. Sicher gibt es ein paar Filme die in mir ein Glücksgefühl ausgelöst haben, da wären z.B. der wirklich geniale Film "Wonder Boys" mit einem Michael Douglas auf einem Dauertrip in seiner besten Rolle, welcher glänzend von u.a. Robert Downey Jr., Katie Holmes und Tobey Maguire unterstüzt wird, der äußerst knuffige "Wall-E", der überaus intelligente "Findet Nemo", der wesentlich mehr als ein Kinderfilm ist oder auch die actiongeladenen "Blues Brothers", welche wohl immer noch den Rekord mit den meisten geschrotteten Polizeiautos in einem Film halten. Doch an einen Film aus meiner Kindheit kommt keiner vorbei: 40 Wagen westwärts (orig.: The Hallelujah Trail) habe ich wohl geschätzte 253 mal gesehen, allerdings viel zu lange nicht mehr, habe aber nach einigem stöbern im DVD-Regal die DVD gefunden.

The Hallelujah Trail

The Hallelujah Trail (1965)

Cast: Burt Lancaster, Lee Remick, Jim Hutton

Director: John Sturges

Writer: John Gay, William Gulick

Runtime: 165 minutes

Genre: western, comedy

Meine Wertung: 9/10

Bei dem Western 40 Wagen westwärts geht es um einen vermeintlich harten Winter im Städtchen Denver und darum, was man braucht um diesen zu überstehen: Alkohol. Da der Vorrat an diesem höchsten aller Güter zur Neige zu gehen droht, hat die Beschaffung eines Vorrats für den Winter größtmögliche Priorität. So kommt es, dass Orakel Jones, äußerst genial von Donald Pleasence gespielt "vorhersieht" wie sich ein großer Konvoi von 40 Wagen voller Alkohol auf dem Weg zu ihnen macht. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf, was unweigerlich im Zusammentreffen aller in einem Sandsturm gipfeln muss. Darin verwickelt sind natürlich die braven Bergarbeiter aus Denver, die allzeit kompetente Armee rund um Burt Lancester, die Feuerwasser liebenden Indianer, ein paar fanatische Frauenrechtlerinnen und Alkoholhasserinen, sowie natürlich der Konvoi selbst.
Die Komödie viel mehr als ein klassischer Cowboy und Indianer Film und eher eine Westernparodie, es wird u.a. die Frage der Indianerreservate aufgegriffen, sowie auch die Frauenbewegung thematisiert, was damals doch eher unüblich war. Aber vielleicht verklärt auch meine Erinnerung den Film, aber wie auch immer, ich freue mich schon darauf ihn bald wieder zu sehen.

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Tags: veröffentlicht unter: Filme Kommentar schreiben
Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Ich finds wirklich cool, dass du auch deine Vorüberlegungen mit mehreren Filmen, die dir zum Thema einfallen, bringst. Aber gerade habe ich mir nochmal durchgelesen, was die Themen der nächsten Tage sind und ich fürchte das wird ganz schön hart. Es doppelt sich bestimmt vieles und ich wünsche eine Menge Einfallsreichtum, denn da hast du dir ja was vorgenommen. ;-) Ich bin gespannt auf Tag 5 und überhaupt.


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