Das Immanuel-Kant-Gymnasium Leipzig zieht um und wird saniert (Update)
Jeder Umzug ist eine Rückschau und ein Neuanfang zugleich, voller Aufregung, Stress und Ungewissheit. Endlich werden lang verlorene, sowie längst vergessene Sachen gefunden. Pläne werden geschmiedet und in die Tat umgesetzt und vieles mehr. Umgezogen ist wohl jeder schon mal, doch wie es ist wenn eine Schule umzieht reißt Marko Hofmann (wohl Abijahrgang 2002) in seiner kleinen Fortsetzungsreihe auf l-iz.de an: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5 an. (Ich hoffe es wird noch mehr Teile geben.) In Gesprächen mit Lehrern beschreibt er sehr lesenswert das (geordnete) Umzugschaos was unvermeidlich ist. Für jeden ehemaligen Kant-Schüler sehr zu empfehlen, werden doch viele Erinnerungen an die Schulzeit, die vermeintlich beste Zeit im Leben, wach.
Das Immanuel-Kant-Gymnasium Leipzig wird ab diesen Winterferien 2010 im Rahmen des Konjukturpakets 2 bis voraussichtlich Juli 2012 für ca.11,5 Millionen € (Quelle: Leipzig.de) saniert und ab dem 23.02.2010 wird der Schulbetrieb in dem Interimsgebäude der ehemaligen 55. Mittelschule in Grünau aufgenommen. Für Lehrer wie auch Schüler wird dies nicht nur wegen dem längeren Schulweg, wobei versucht wird dies früh mit Shutteln, zumindest für die 5. und 6. Klassen, zu lösen, einige Unannehmlichkeiten mit sich bringen, doch ist die Sanierung des altehrwürdigen Hugo-Licht-Gebäudes längst überfällig und sehr zu begrüßen. Zumindest bis 2015 ist das Kant als 3- bis 4-zügige Schule im Schulnetzplan fest eingeplant, da nach der Schließung des Mommsen-Gymnasiums jegliche Alternative im kinderreichen Leipziger Süden fehlt, hoffe ich, dass es uns mit seinem einmaligen Kantflair noch lange erhalten bleibt. Ab nächsten Schuljahr wird neben den bereits bestehenden musisch-künstlerischen und naturwissenschaftlichen Profil ein drittes Profil angeboten, das geselsschaftswissenschaftliche Profil. Zum Glück werden die alten künstlerisch äußerst wertvollen Türen größtenteils behalten und in einer Galerie im sanierten Gebäude integriert.
A ist der angestammte Kantstandort und B die Übergangslösung.
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Februar 5th, 2010
nein, bei mir wird nix verklärt, ich werde immer wissen, dass mich die Schulzeit tierisch genervt hat. Da muss schon alles mal ganz schön schlimm werden, damit ich das als “Time of my life” bezeichne. Ja, eine Lehrerin ist es auf jeden Fall… und dennoch habe ich eher Zöphel oder Stollberg im Kopf als eine Mathelehrerin.
Februar 5th, 2010
Also je älter man wird, desto verklärter wird die Schulzeit doch, oder nicht? aber vielleicht bist du noch nicht alt genug.^^ Ja das mit den Shutteln habe ich vergessen. und Marko ist wohl Abijahrgang 2002, nehm ich mal alles noch in den Text auf.
Ich finde es klingt nach einer Frau.
Februar 5th, 2010
Oh, und die Texte von Marko Hofmann (Abitur-Jahrgang?) sind als alter Kantianer schön zu lesen. Unsere arme alte Schule, unsere armen gebeutelten Lehrer…
Walbe, Lichtenberg’? – wobei es mehr nach einer Englisch/Deutsch-Lehrerin klingt…oder nach der Geschichte/Deutsch/GK-Lehrerin^^)
(Was glaubt ihr, wer der schimpfende Mathelehrer aus dem 3. Teil ist?
Februar 5th, 2010
Meine arme kleine Schwester verbringt somit einen großen Teil ihrer Kant-Zeit nicht im Kant. Früh gibt es übrigens zwei Shuttle-Busse für die 5. und 6. Klässler, aber nachmittags muss man selbst zu sehen, wie die Kinder zurück kommen – aus Grünau.
Und ich streube mich wehement gegen diese komische Annahme, die Schulzeit sei die beste des Lebens gewesen. Völliger Schwachsinn!^^
Adíos Kant, wie wir es kennen!